5. Lauf der RunnersPoint Halbstundenlauf - Hallenserie 2009/10
Am Mittwoch dem 17. Februar 2010 findet der 5. Wertungslauf in der Sporthalle Brandberge statt.

Dies ist die Möglichkeit für alle, die nach der Arbeit, dem Studium oder der Schule noch laufen möchten, aber nichts übrig haben für glattes und kaltes Winterwetter.
Wir garantieren eine helle, ebene Strecke ebenso wie Trockenheit, Windstille und Temperaturen, die für kurze Sportkleidung geeignet sind, sowie warme Duschen.
Gelaufen wird eine halbe Stunde auf einer 200m-Rundbahn in der Leichtathletik-Halle Brandberge. Jeder zählt selbst seine Runden. Das Ende wird kurz vorher angesagt. Dann kann jeder anhand der vorhandenen Markierungen ablesen, wie viele Meter er in der letzten Runde noch gelaufen ist.
4. Wertungslauf Runners Point-Halbstundenlauf-Hallenserie 2009/2010
Die frostigen Bedingungen sorgten dafür, dass der Hallenhalbstundenlauf gut angenommen wurde. Wo sollte man bei den Bodenverhältnissen auch sonst einen zügigen Dauerlauf trainieren. Auch diesmal kamen wieder weit über 100 laufbegeisterte Sportler in die Leichtathletikhalle.
In neuer Saisonserienbestleistung siegte bei den Männern Fabian Borggrefe (SV Spergau) vor Samuel Diedering vom gastgebenden LAV Halensia. Beide übertrafen die magische 9000 Metermarke deutlich mit 9150 und 9130 Metern. Beim folgenden zweiten Doppel setzte sich auch der Gast Christian Wagner vom Bitterfelder SV 2000 mit 8750 Metern vor Uwe Emmerling (8720 Meter) durch. Erst beim dritten Doppel erreichte der Gastgeber Eik Fricke (8520 Meter) als Gesamtfünfter hauchdünn einige Zentimeter mehr im Runden Karussell als der Wettiner Gast Toni Keller.
Mit ihrer persönlichen Bestleistung von 7400 Metern gewann Katja Emmerling die Frauenkonkurrenz deutlich und setzte sich auch in der Gesamtserie mit 29030 Metern aus 4 Läufen an die Spitze. Als zweite Frau schaffte es Gabriele Tendler mit 7050 Metern die magische 7000er Marke zu übertreffen. Es folgten Elisabeth Götsch (Volkssport) 6600 Meter und Kerstin Kiss (LAV Halensia), die mit 6060 Metern ebenfalls eine persönliche Bestleistung erbrachte.
Im KKH Allianz Teenagerlauf gewannen Luisa Erbert und Laura Krüger (beide SV 1885 Teutschenthal) mit Serienbestleistung von 3740 Metern. Bester bei den Jungen wurde zum dritten Mal in Folge Tobias Meißner (SG Buna Halle e.V.) mit 3660 Metern. Soviel hat bei dieser Hallenserie noch kein anderer geschafft.
Läufergeschichten, Grundlagen der Bossologie, und Schlümpfe – Neujahrsfeier des LAV Halensia 2010
Die verhinderte Teilnahme an einer Vorstandssitzung im Dezember verschaffte dem Berichterstatter unverhofft und –gefragt auch in diesem Jahr die Chronistenpflicht zur Neujahrsfeier – Ehre und Bürde zugleich! Und da nützte es rein gar nichts, dass einige den freundlichen Versuch unternahmen, ihm diese Aufgabe mit Vorschusslorbeeren zu versüßen. Das trieb ihm eher Schweißperlen auf die Stirn: Wie nur sollte man diesem geballten Erwartungsdruck gerecht werden? Und was gab es denn in diesem Jahr, was es in den Vorjahren nicht gegeben hat? Aber gemach, die Spurensuche an jenem Abend brachte es ans Licht: zu Altbekannten und Bewährten (Büffet) trat Neues (die Lokalität) oder Wiederentdecktes (Tanzeinlage unserer Girls). Aber schön der Reihe nach….
Beginnen wir mit dem Ort des Geschehens: diesmal nicht Gut Stichelsdorf, sondern Kulturtreff Halle-Neustadt. Das weckte bei einigen Gästen möglicherweise (n)ostalgische Gefühle. Manch einer durfte hier in den 80-er Jahren seine Jugendweihe erleben oder den ersten und (einzigen) Kosmonauten der DDR, Siegmund Jähn, begrüßen – ganz zu schweigen von irgendwelchen Delegiertenkonferenzen…. Vielleicht wäre eine solche Gedächtnisstütze denjenigen (späteren) Gästen hilfreich gewesen, die einige Minuten ratlos und etwas betreten im Zielquadranten herumschlichen. Kurzum: keine schlechte Lokalität und zudem mit dem Vorteil der kürzeren (Nachhause-) Wege verbunden.

Leider kann der Chronist über den Beginn der Veranstaltung nichts aus eigenem Erleben beisteuern, da er nach Absolvieren des Teammarathons in Leipzig verspätet eintraf. Aus verlässlicher Quelle erfuhr er aber, dass dem Saal ab 18.00 Uhr allmählich bekannte und weniger bekannte Gestalten der LAV-Szene zuströmten und bei anregenden Getränken die Gelegenheit zu ersten Gesprächen nutzten. Dann folgte der offizielle Teil mit Ansprachen und Sportlerehrung. Heiterkeit kam auf, als Lutz Schendel darauf aufmerksam gemacht wurde, dass er hierbei jemanden vergessen habe. Das sorgte bei dem Angesprochenen für nervöse Irritation, ehe klar war, dass er selbst zum Kreis der Geehrten gehörte. Wie in den Vorjahren gab es dann – so kurz nach Weihnachten – für alle Vereinsmitglieder die Bescherung – in diesem Jahr wurden Handtücher im unübersehbaren Vereinsgelb und RunnersPoint-Gutscheine überreicht.
Minuten später wurde ich dann Zeuge...
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