Aktuelle Berichte
14.Eilenburger Mazdalauf
09. Mär. 2010, Ella und Lothar ---
Rekorde trotz erneuten Wintereinbruch
1014 Sportlerinnen und Sportler neben über 3000 Zuschauern bescherten der Kleinstadt im Norden Sachsens eine Rekordbeteiligung am 07. März 2010.
Bis kurz vor dem Start der Hauptläufe über 5km und 10 km waren die Organisatoren damit beschäftigt die Strecke von Eis und Schnee frei zu bekommen. Unter diesen Bedingungen einen neuen Teilnehmerrekord aufzustellen spricht für den Veranstalter.
Im Hauptlauf über 10 Km gewann der überlegene Lennart Sponar (BSV 92) in der neuen Streckenrekordzeit von 30:52 Minuten. Bei den Damen siegte Sandra Boitz vom DHfK Leipzig mit der Zeit von 37:24 Minuten.
Unsere kleine Delegation vom LAV Halensia schlug sich trotz einigen Handicaps beachtlich.
Eine sehr gute Zeit zum Saisonauftakt lief Samuel Diedering über 10 Km. Ein 3.Platz in der M20 mit einer Zeit von 33:03 Minuten und Gesamtvierter trotz nicht einfacher Streckenbedingungen zeigen einen guten Trainingszustand.
Ella Tendler lief ein starkes und ausgeglichenes Rennen über 5 Km und konnte die Frauenkonkurrenz geschlossen hinter sich lassen. Ein toller Pokal war der Lohn und die Erkenntnis dass etwas mehr Training Flügel verleihen kann.
Die Zeit von 20:46 Minuten ist ein toller Saisonauftakt.
Pech und Glück liegen oft beieinander. Unser M 55 Lothar Rochau wurde durch ein unfaires Verhalten eines jungen Sportlers bei Kilometer 5 sehr unsanft zu Fall gebracht. Nach einigen Schrecksekunden und „Tätowierungen“ an Bein, Knie und Schulter lief er das Rennen mit viel Wut im Bauch als Altersklassensieger in 38:32 Minuten nach Hause.
Besonders gefreut hat er sich, dass er trotz dieses Sturzes den späteren sächsischen 10Km-Straßenlaufmeister Hans-Dieter Jancker noch besiegen konnte.

Ebenfall gute Leistungen lieferten Gabi und Patrick Kelling ab.
Gabi konnte mit Hilfe vom „Edelhasen Uwe K.“ in der W40 den 3.Platz in 43:15 erkämpfen und Patrick gewann die Jugend A in 37:37 Minuten. Weiterhin belegte Ulf-Martin Kohlstock in 39:17 min Rang Sieben in der M40.
Fazit: Ein guter Straßenlaufauftakt für unseren Verein.
5. Wertungslauf Runners Point-Halbstundenlauf-Hallenserie 2009/2010
24. Feb. 2010, Uwe Emmerling ---
Liegt es am überschwappenden Olympiafieber oder den doch recht unbequemen äußeren Bedingungen? Vielleicht ist es ja beides – auf jeden Fall bescherte der 5. und damit vorletzte Wertungslauf der Halbstundenlauf Hallenserie dem LAV Halensia den bisherigen Saison-Teilnehmerrekord. Allein im ersten Halbstundenlauf starteten über 80 Läufer beim Runden Karussell mit Musik.
Auch die erreichten Leistungen waren sehenswert: Bei den Frauen wurde erstmals durch Katja Konschak (1. W30) vom SV Nordhausen die magische 8000-Metermarke überboten. Sie erreichte 8070 Meter und ließ damit neben den meisten Männern auch die Gastgeberinnen Claudia Löbel (1. WHK, 7500m) und Katja Emmerling (2. W30, 7480m) stehen. Dabei bedeutete die erreichte Distanz für Katja eine persönliche Bestleistung und sorgte für die Absicherung der Spitzenposition in der Gesamtwertung.
Bei den Männern übertraf Samuel Diedering (1. MHK) zum zweiten Mal die 9000 Metermarke mit 9065 Metern und gewann den Lauf souverän. Christian Wagner (1. M30, Bitterfelder SV 2000) kam mit 8650 Metern als Zweiter ins Ziel vor Uwe Emmerling (1. M40, 8580m). Auf den Platzen folgten Eik Fricke (2. M40, 8290m), Toni Keller (2. MHK, VSG Saaletal Wettin, 8180m) und Patrick Kelling (1. MJ, 8155m).
Bei den Jungen verbesserte Tobias Boll (1. Sch A, SV Halle) mit 3780 Metern die bisherige Saisonbestleistung des KKH Allianz Teenagerlaufes. Tobias Meißner (1. SchB; SG Buna Halle e.V.) manifestierte mit 3600 Metern seine Gesamtführung.
Luisa Erbert vom 1885 Teutschenthal sollte nach 3680 Metern im KKH Allianz Teenagerlauf der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen sein. Freuen wir uns auf den letzte Lauf der Saison am Mittwoch den 10. März 2010 mit Rahmenprogramm der Fa. Brooks in Zusammenarbeit mit der Runners Point Filiale Halle und anschließender Siegerehrung.
Weitere Ergebnisse unter: www.laufen-in-halle.de
17. Thermenmarathon in Bad Füssing - das 9. Mal als Hasen dabei!
15. Feb. 2010, Anneub+fberg ---
Am 07. Februar war es wieder soweit – eine kleine hallesche Läuferschar startete bei der 17. Auflage des beliebten Wintermarathons im beschaulichen niederbayerischen Bad Füssing. Wie in den Vorjahren waren wir vom Veranstalter wieder als Zug- und Bremsläufer engagiert.
Dieses Mal war uns ob der zu erwartenden Witterungs- und Streckenbedingungen nicht allzu bange. Erstens hatten wir auch in Halle in den letzten Wochen reichlich Gelegenheit zum Laufen auf winterlichen Pisten, zweitens waren zumindest Frank und Andreas schon bei einem Wintermarathon gestartet und sich danach darin einig, dass es wohl schlimmer als auf den verschneiten Leipziger Parkwegen nimmer kommen könne und drittens versprach der Winter am Startwochenende -zumindest nach den Prognosen - eine Pause machen zu wollen.

So begab sich also am Sonnabendvormittag das Zugläuferteam (Christine Berger 4:15 h, Frank Berger 4:00 h, Tell Wollert 3:45 h und Andreas Neubert 3:30 h) und der LAV –Präsident höchstpersönlich auf die ca. 500 km lange Reise nach Bad Füssing. Die Fahrt im von Sabine gesponserten Mobil verlief kurzweilig und dank der Fahrroutine von F. Berger problemlos. Bei einer kurzen Rast wurde uns wieder einmal bewusst, dass wir nunmehr im fremdsprachigen Ausland gelandet waren und dass sich selbst im tiefsten Bayern gastronomische Zonenrandgebiete finden lassen.
In Bad Füssing angekommen, wurden schnell die Anmeldeformalitäten erledigt und wie im Vorjahr die Zimmer im Kurgebäude unmittelbar am Start bezogen. Das patientengerechte Anmeldungsprozedere, die altersgerechte Zimmerausstattung und die rundum klinische Atmosphäre haben uns gleich wieder in ihren Bann gezogen. Wo sonst drückt ein Läufer um die 50 (zumindest kalendarisch) den Altersschnitt im Fahrstuhl um einige Jahrzehnte? Der Vorstartabend (Laufmesse, Nudelparty im Marktrestaurant) verging bei lockeren Gesprächen und dem einen oder anderem (alkoholfreiem) Weißbier wie im Fluge. Zu späterer Stunde traf als Verstärkung des Teams auch Franks Lauffreundin, Jana Witzel, ein. An der bereits verschlossenen Nachtpforte baten die Zwei um Einlass. Nach dem Passieren der Drehtür kamen die Zwei gleich in den Genuss der straffen Führung der Füssinger Kureinrichtung. Mit einer Standpauke: wo man denn jetzt herkomme, es sei nach 23 Uhr keine Außerhausabwesenheit gewünscht wurden sie durch den „Schwesternempfangsadmiral“ empfangen. Schnell wurde geklärt, das es sich hier nicht um normale Kurgäste sondern um die Spezies der Läufer handle. Nun konnten die Beiden passieren und ins Quartier einrücken.
Am nächsten Morgen rückte nach einem kleinen und gesunden Frühstück und persönlichen Vorbereitungen der Start mal wieder im Handumdrehen heran. Nach unserem internen Fotoshooting wurden pünktlich um 10.00 Uhr die Läufer auf die Reise geschickt.
In den folgenden 210 bis 255 Minuten hatten wir dann wieder unsere ganz eigenen Erlebnisse und Begegnungen auf der Strecke. Wie schon im Vorjahr musste Frank B. erneut 2x seine Schnürsenkel zubinden – vielleicht sollte er auf ein inzwischen weit verbreitetes praktisches Schnürsystem umsteigen.
Die Strecke war gut präpariert, die Temperaturen um 0°C angesichts der Jahreszeit ganz erträglich, der gefürchtete Wind blieb aus und auch Petrus verschonte uns mit Niederschlägen jeglichen Aggregatzustandes.
Diese guten Bedingungen hatten etwa 1650 Läufer auf die Strecken gelockt (10 km: ca. 520, Halbmarathon: ca. 830, Marathon: ca. 300)
Wir "Marathonis" bekamen auf Dauer trotzdem Kühle und (Schweiß-)nässe zu spüren. Immerhin gelang es in diesem Jahr einigen der etwa 300 Marathonläufer, unseren Service bis zum Ziel auszukosten. Viele aber mussten aber wieder zwischen der Halbmarathonmarke und Kilometer 30 abreißen lassen. Auf diesem Streckenabschnitt schweiften unsere Gedanken unwillkürlich und des öfteren in Richtung Ziel – zu Massage, heißem Bad und dem Bier danach…

Da hatte Jana schon längst das Ziel des 10-km-Laufes erreicht (52:19 min, 57. Gesamtplatz Frauen). Und „el presidente“ versah engagiert seinen Dienst als Fotograf, Motivator und Begrüßungskomitee.
Wir Zugläufer haben uns zwar nicht platziert, unsere Hausaufgaben mit Abweichungen zwischen 5 und 100 sec zur geplanten Zielzeit doch wieder recht gut erledigt.
Nun ging es allen Ernstes in die Therme. Vorher aber gönnten wir unseren strapazierten Beinen eine fachkundige Massage.
Nach einer kleinen Stärkung brachen wir am späten Nachmittag auf. Die Heimreise verlief problemlos und erstaunlich zügig – dank der Fahrkünste von „el presidente“ und Jana. Die traditionelle Pause wurde dieses Mal nicht in der Filiale einer bekannten Fast-Food-Restaurantkette, sondern an einer Tankstelle an der ehemaligen Interzonengrenze gemacht – kein gastronomischer Höhepunkt. Der Versuch, Kondensmilch aus 1-Liter-Meßbechern zu reichen, war aber zumindest originell.
Noch vor 22 Uhr langten wir etwas müde, aber wohlbehalten wieder in der Heimat an. Das Leben nach dem Marathon hatte uns wieder…
Eine Teilnahme am wohlorganisierten Thermenmarathon in Bad Füssing ist sehr zu empfehlen, Infos gibt es unter http://www.thermen-marathon.de.
30. Fuchsberglauf in Gera-Lusan
14. Feb. 2010, Lothar Rochau ---
Ella Tendler wird Gesamtzweite
Beim 30. Fuchsberglauf entschied Steffen Tostlebe ( Bürgel ) das Rennen auf dem vereisten und matschigen Untergrund für sich. Der nicht unbekannte Thüringer verwies vier Geraer auf die Plätze.Bei den Frauen gewann souverän Katrin Beyer ebenfalls aus Gera.
Einen starken Eindruck hinterließ Ella Tendler die kontinuierlich ihre Form verbessert. Dank einer kämpferischen Leistung wurde sie Zweite in der Gesamtwertung in 43:00 min für die 9,2 km Crosstrecke.
Lothar Rochau hatte keine Mühe seine Altersklasse in guten 37:38 min zu gewinnen.

Wie heißt es doch in Läuferkreisen: Ein guter Läufer wird im Winter gemacht.
Bitte weitersagen: Der Heidelauf am 14.Februar 2010 fällt aus.